Norwegen

Überhaupt hat Norwegen einen Hang zum Großen und Außergewöhnlichen. So streiten sich Hammerfest und Honningsvåg, wer von beiden die nördlichste Stadt Europas ist. Dabei liegt Longyearbyen auf Spitzbergen noch weiter im Norden, wird aber nicht als Stadt akzeptiert, obwohl sie mit über 2000 Einwohner ähnlich groß ist wie die Konkurrentin Honningsvåg.

Nicht weniger anspruchsvoll zeigt sich Tromsø, das „Tor zur Arktis“. Spektakulär sind die sagenumwobenen Bergformationen der Lofoten, wie auch das eiszeitliche Geröllfeld Gloppedalsura. Traumhaft schön ist der Fjord Geiranger, Norwegens Kronjuwel.

Ein Rekordhalter ist im Süden zu finden: Die traditionsreiche Hansestadt Bergen trumpft damit, die regenreichste Stadt Norwegens zu sein. Zu den schönsten Städte Norwegens dürfte Ålesund gehören. Der Blick von ihrem Hausberg Aksla auf die Jugendstilstadt ist atemberaubend.

Es scheint fast, als wäre man wie das Ende der Welt angekommen: Die Stadt Kirkenes, das „Tor zum Osten“ an der Grenze zu Finnland und Russland, die im Zweiten Weltkrieg schwerst geschunden wurde.

Nicht hinwegzudenken aus der skandinavischen Kultur sind die Trolle. Über sie werden viele Sagen und Mythen erzählt. Sie sind zu einem Markenzeichen geworden. Man nimmt sie gerne als Souvenir mit nach Hause.

Stavanger – Norwegens Energiehauptstadt

Die Altstadt Gamle bezaubert mit ihren bunten Häusern, vielen Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten. Der Aussichtsturm Valberget Utsiktspunkt erlaubt einen traumhaften Blick über die Umgebung.

Im alten Hafen Vågen können Kreuzfahrtschiffe und Linienschiffe anlegen. Für den privaten Bootsverkehr gibt es Norwegens größten Boot- und Yachthafen im Stadtviertel Paradis..

Das Konzerthaus des Architekten Per Christian Brynildsen wurde 2012 eröffnet. Es besteht aus einem Mehrzwecksaal, dem Flerbrukssal, der von einer Glashülle umhüllt ist, und dem Konzertsaal Fartein Valen.

Die Landschaft der Region Stavanger besteht aus eindrucksvollen Fjorden, imposanten Bergen und weiten Stränden. Sie wird auch „Edge of Norway“ genannt.

Gloppedalsura – eiszeitliches Geröllfeld

Hansestadt Bergen

Der Hausberg Fløyen ist zu Fuß oder bequem mit der Fløibanen zu erreichen. Dort lädt eine traumhaft schöne Landschaft zum Wandern oder Spazierengehen ein.

Die Stadt wurde im Jahr 1070 von König Olav Kyrre als Bjørgvin („Bergwiese“)  gegründet. Bis 1880 war sie Norwegens wichtigster Hafen und Umschlagplatz für getrockneten Fisch. Am 16. Januar 1916 brannte ein großer Teil nieder. Im 19. Jahrhundert war sie eines der Zentren der Lepra-Seuche.

Geiranger – Norwegens Kronjuwel

Ålesund – Stadt des Jugendstils

Vom Hausberg Aksla hat man einen bezaubernden Blick auf die Stadt und die Sunnmøre-Alpen. Er ist über 418 Stufen vom Stadtpark Bypark aus erreichbar.

In der Svaneapotek im Stadtzentrum wurde ein Jugendstilmuseum geschaffen. Es werden Schmuck, Geschirr, Möbel und Bücher im Jugendstil ausgestellt. Ein Film informiert über den Brand und den Wiederaufbau der Stadt.

Auf dem Weg zum Molja-Leuchtturm kommt man am „Gelben Haus von Ålesund“, dem Hotel Brosundet, einem Fischermuseum und dem Kulturzentrum Teaterfabrikken vorbei.

Kristiansund – Hauptstadt des Klippfischs

Kristiansund wird auch als „Hauptstadt des Klippfischs” bezeichnet. Zwischen 1750 und 1950 lebten viele Einwohner von Fischen, vor allem Kabeljau. Dieser wurde gesalzen und an Felsen (norwegisch: klipp) luftgetrocknet. An diese Zeit erinnert das „Klippfischweib” am Hafen.

Die Stadt erstreckt sich über drei Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Nordlandet, Gomalandet/Kirklandet und Innlandet. Zwischen diesen verkehrt die Fähre Sundbåten.

Die Gamle Bybro (alte Stadtbrücke) führt über den Fluss Nidelvo zum schönen Stadtteil Bakklandet, Die roten Tore nennen die Trondheimer „Tor des Glücks“.

Lofoten – Berge und arktische Fjorde

Der malerische Hauklandstrand mit seinem weißen Sand, dem türkisblauen Wasser und der beeindruckenden Bergkulisse erinnert an die Karibik.

Die Raftsundet bru überführt die Europastraße 10 und verbindet verbindet die Inseln Austvågøya und Hinnøya, die größte Insel der Vesterålen.

Hestmannen, einziger Sohn des mächtigen Vågakallen, ein unberechenbarer Unruhestifter, entdeckte die schöne Lekamøya auf Landego, als sie im Mondlicht badete. Von wilder Leidenschaft entflammt jagte auf seinem Pferd nach Süden.

Lekamøya rief die sieben Töchter des Königs von Sulitjelma zu Hilfe. Sie warfen ihre Mäntel über die Insel Dønna und stellten sich auf der Insel Alsta von Sandnes bis fast nach Alstadhaug in einer Reihe auf. Doch Hestmannen beachtete sie nicht und schoss einen Pfeil auf die fliehende Lekamøya.

Die Sage vom Malstrom

Die Sage vom Hovstroll

Nördlicher Polarkreis – Grenze von Tag und Nacht

Die Geschichte der Stadt reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1804 wurde sie Bischofssitz für Nordnorwegen. 1928 wurde ein Nordlichtobservatorium errichtet. Zu Beginn des 20 Jahrhunderts war sie Ausgangspunkt für Arktisexpeditionen und wird deshalb „Tor zur Arktis“ genannt. 

Die Tromsøbrua wurde von 1957 bis 1960 erbaut und verbindet das Stadtzentrum auf der Insel Tromsøya mit dem Festland. Damals war sie die längste Spannbetonbrücke Europas.

Bis zum 19. Jahrhundert war Hammerfest Anlaufhafen für Robben- und Walfänger. Der Polarforscher Fridtjof Nansen startete von hier aus seine Expeditionen zum Nordpol.

Die Stadt liegt nördlich des Polarkreises. Zwischen dem 19. Mai und dem 26. Juli geht die Sonne nicht unter. Vom 22. November bis zum 21. Januar geht sie nicht auf. 1891 erhielt Hammerfest als eine der ersten europäischen Städte eine elektrische Straßenbeleuchtung.

Honningsvåg – Tor zum Nordkap

Zum Nordkap sind es etwa 40 Kilometer. Vom 21. November bis zum 21. Januar herrscht die Polarnacht. Die Sonne bleibt in dieser Zeit unter dem Horizont. Nur zur Mittagszeit ist es dämmrig. Im Sommer geht die Sonne an 77 Tagen nicht unter.

Nordkap – nördlichster Außenposten der Zivilisation

Vom 21. November bis zum 21. Januar herrscht die Polarnacht, vom 14. Mai bis zum 29. Juli die Mitternachtssonne.

Der erste Tourist soll 1664 der italienische Priester Francesco Negri gewesen sein, der die samische Kultur erkunden wollte. Der Wissenschaftler Carl Vogt begründete im Jahr 1861 die Tradition, zur Feier der Ankunft Champagner zu trinken. Hohe Häupter aus aller Welt statteten dem nördlichsten Ort Europas Besuche ab. Prinz Ludwig Philipp I. machte 1795 auf seiner Flucht vor der Französischen Revolution dort Station. Der schwedisch-norwegischen König Oskar II. war im Jahr 1873 hier zu Besuch. Der siamesische König Chulalongkorn reiste 1907 mit seinem gesamten Gefolge zum Nordkap.

Kirkenes – Tor zum Osten

Europas längster Radweg, der Iron Curtain Trail, beginnt in Kirkenes. Er verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs bis zum Schwarzen Meer.

Kirkenes an der sogenannten Eismeerfront war im Zweiten Weltkrieg stark umkämpft. Murmansk war der einzige Hafen im europäischen Teil der Sowjetunion, der nicht unter nationalsozialistischer Kontrolle stand. Die Alliierten nutzten die Murmanbahn zwischen Murmansk und Moskau zum Transport von Kriegsmaterial und Versorgungsgütern. Ab Juni 1941 wurden etwa 30.000 deutsche Soldaten, Seestreitkräfte und Luftwaffengeschwader in Kirkenes stationiert, um diese Transporte zu verhindern.

Trolle – Fabelwesen aus der nordischen Mythologie

Quelle: visitnorway.de

Nach der nordischen Mythologie lebten die Trolle in Utgard, die Menschen in Midgard und die Götter, die Asen, in Asgard. riesenhafte Wesen mit Riesenkräften. Ihr Charakter wird oft als hinterlistig beschrieben. Sie waren häßlich, hatten lange Nasen und Augen „so groß wie Teller“, mehrere Köpfe oder nur ein Auge. Sie konnten Götter und Menschen, vor allem Christen, nicht ausstehen. Deshalb lebten sie zurückgezogen in Bergen, wo sich Menschen nicht hin trauten.

Ihre Erscheinung und ihre Eigenschaften waren sehr unterschiedlich. Meist waren sie nicht nur gefährlich, sondern auch dumm.

Trollmädchen sollen sehr hübsch gewesen sein, aber nur äußerlich. Allzu leicht verliebten sich junge Männer in sie, was ihnen nicht gut bekam. Sie erlitten meist ein unglückliches Schicksal.

Vielleicht haben sich inzwischen Trolle unter die Menschen gemischt und spielen ihre dummen und gefährlichen Streiche. Wer weiß das schon. Im Internet sind sie jedenfalls schon unterwegs und posten wirres Zeug, provozieren, ärgern andere und stiften Streit.

Nicht nur die Trolle treiben in Norwegen ihr Unwesen. Auch Hexen, Zauberer und sonstige Gestalten tummeln sich überall im Land.

Viele sind friedlicher Natur. Sie stehen vor Souvenirläden, verführen Touristen und lassen sich gerne mit ihnen fotografieren. Manche sind so klein, dass man sie in die Tasche stecken und mit nach Hause nehmen kann. So kommen sie in die ganze Welt.

Es war einmal ein Bauer, der hatte drei Söhne. Er war alt und gebrechlich, und sein Hof begann zu verfallen, da seine Söhne faul waren und nichts taten. Eines Tages schickte er die Jungen in den Wald, um Holz zu hacken. Widerwillig kamen sie seinem Wunsch nach.

Zuerst machte sich der älteste Sohn auf den Weg. Als er tief im Wald angekommen war, begann er, eine stachelige, alte Fichte zu fällen. Plötzlich stürmte ein großer, stämmiger Troll hinter den Bäumen hervor.

„Wenn du in meinem Wald Holz fällst, bringe ich dich um!“, rief der Troll. Der Junge warf die Axt weg und rannte so schnell er konnte nach Hause und erzählte er seinem Vater, was geschehen war. Doch der alte Mann erwiderte, die Trolle hätten ihn in seiner Jugend nie davon abgehalten, Holz zu hacken.

Am nächsten Tag machte sich der zweite Sohn auf den Weg. Kaum hatte er einen Baum gefunden und mit dem Hacken begonnen, schlich sich der Troll hinter ihn. „Wenn du in meinem Wald Holz fällst, werde ich dich töten!“, schrie er. Der Junge wagte kaum den Troll anzusehen. Wie sein Bruder, warf er seine Axt weg und rannte so schnell er konnte nach Hause. Sein Vater war wütend, denn ihn hatten die Trolle ihn niemals vom Holzhacken abgeschreckt.

Am dritten Tag verkündete der jüngste Sohn mit Namen Askeladden, dass er es versuchen wolle. „Du?“, riefen die beiden Ältesten. „Das wird dir sicher gut gelingen, du, der du noch nie vor die Haustür getreten bist!“ Askeladden antwortete nicht, sondern bat um etwas Essen zum Mitnehmen. Die Mutter gab ihm etwas Brot und Käse mit. Viel war es nicht. Der Junge steckt es in seinen Rucksack und machte sich auf den Weg.

Kaum hatte er einen Baum gefunden und angefangen zu hacken, schlich sich der Troll hinter ihn. „Wenn du in meinem Wald Holz fällst, werde ich dich töten!“, brüllte er wieder. Aber der Junge war kein Dummkopf. Er holte den Käse aus seinem Rucksack und drückte ihn so fest aus, dass die Molke spritzte. „Wenn du nicht still bist“, rief er dem Troll zu, „dann werde ich dich auspressen, wie ich das Wasser aus diesem weißen Stein auspresse!“

„Oh nein, verschone mich“, jammerte der Troll. „Ich helfe dir beim Holzhacken.“ So willigte Askeladden ein, sein Leben zu verschonen. Der Troll war ein ausgezeichneter Holzfäller. An diesem Tag wurden viele Bäume gefällt.

Am Abend sagte der Troll: „Du kannst du mit mir nach Hause kommen. Das ist viel näher als dein Zuhause.“ Also schloss sich der Junge dem Troll an und ritt auf seiner Schulter zurück zur Höhle der Trolle. Als sie ankamen, sagte der Troll, er könne das Feuer anzünden, wenn der Junge Wasser holen würde. Doch die beiden Eimer aus Eisen waren so groß und schwer, dass er sie nicht einmal bewegen konnte. Da sagte der Junge: „Es lohnt sich nicht, diese Fingerhüte mitzunehmen. Ich hole lieber den ganzen Brunnen.“

„Nein, lieber nicht“, sagte der Troll. Er hatte Angst, seinen Brunnen zu verlieren. „Mach du das Feuer. Ich hole ich das Wasser.“ Als er mit dem Wasser zurückkam, kochten sie einen großen Topf Brei. Da fragte sich der Junge, ob der Troll vielleicht Lust auf ein Wettessen hätte. „Oh ja!“, antwortete der Troll. „Diesen Wettbewerb gewinne ich leicht“, dachte er.

So setzten sie sich zum Essen hin. Askeladden band sich seinen Rucksack um den Bauch. Anstatt zu essen, füllte er den Brei in den Rucksack. Als dieser voll war, nahm er sein Messer und riss ein Loch hinein. Nach einer Weile, legte der Troll seinen Löffel beiseite. „Ich gebe auf, ich kann nichts mehr essen“, sagte er. Der Junge antwortete: „Ich bin noch nicht einmal halb satt. Mach es wie ich und schneide ein Loch in deinen Bauch, dann kannst du so viel essen, wie du willst.“


Etwas Geschichte

Politik

Norwegen ist mit rund 324.000 km² das achtgrößte Land Europas, ist aber mit ca. 5,6 Millionen Einwohnern dünn besiedelt. Zu Norwegen gehören die Inselgruppe Spitzbergen und die Insel Jan Mayen.

Das Land ist Mitglied der NATO, des Nordischen Rates, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), der Vereinten Nationen, des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und des Schengener Abkommens. In zwei Referenden lehnte die Bevölkerung den Beitritt zur Europäischen Union (EU) ab.

Ab dem Jahr 1380 stand Norwegen in Personalunion mit Dänemark und trat 1397 der Kalmarer Union bei, die mit dem Ausscheiden Schwedens im Jahr 1523 endete. Nach den Napoleonischen Kriegen musste Dänemark Norwegen im Jahr 1814 an den König von Schweden abtreten. Für kurze Zeit war Norwegen unabhängig und gab sich am 17. Mai 1814 eine Verfassung. Nach einer Volksabstimmung am 13. August 1905 wurde die Personalunion mit Schweden aufgehoben und durch eine Monarchie ersetzt. Prinz Carl aus dem Haus Glücksburg wurde als Haakon VII. König.

Während des Ersten Weltkriegs erklärten Norwegen, Dänemark und Schweden ihre Neutralität. 1920 trat das Land dem Völkerbund bei.

Wikinger

Nach der letzten Kaltzeit im 8. Jahrtausend v. Chr. folgten Jäger und Sammler dem schmelzenden Eis nach Norden. Die Felszeichnungen von Alta dokumentieren Landwirtschaft und Fischfang.

Die Wikinger beherrschten das Land von etwa 8000 bis 1050 und besiedelten Island, die Färöer und Grönland. Sie erreichten unter der Führung von Leif Eriksson und anderen um 1000 n. Chr. Neufundland und die Nordostküste Amerikas. Als erster König regierte ab 900 Harald Hårfagre.

Ureinwohner

Das indigene Volk der Samen lebt in Finnland, Schweden, Norwegen und Russland. Ihre Sprache war im 19. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre verboten. Seit dem 1989 sind die norwegischen Samen im Parlament vertreten. Mit dem 1998 ratifizierten Rahmenabkommen zum Schutz nationaler Minderheiten des Europarats erhielten Juden, Tatere, Roma und anderen Ethnien den Status der nationalen Minorität; die Samen nicht, da sie den Status als Urbevölkerung hatten.

Religion

Um 1020 erklärte König Olav II. Haraldsson das Christentum zur offiziellen Religion. In der Verfassung von 1814 wurde die evangelisch-lutherische Konfession zur Religion des Staates erklärt. Personen jüdischen Glaubens wurde die Niederlassung in Norwegen verboten. Mit der Aufhebung des Verbots erhielten alle Einwohner das Recht auf freie Religionsausübung.

Beziehung zu Russland

Vor der Februarrevolution im Jahr 1917 pflegten Norwegen und Russland intensive Handelsbeziehungen, die nach der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 verstärkt wurden. Im Jahr 2010 verständigten sich die Länder auf eine Grenze in der Barentssee. Ab Mitte der 2010er Jahre verschlechterten sich die Beziehungen. Der Nachrichtendienst stufte Russland im Jahr 2023 als größte Bedrohung für Norwegen ein.

Der Zweite Weltkrieg

Im Frühjahr 1940 besetzte die deutsche Wehrmacht Norwegen. Das Interesse der deutschen Kriegswirtschaft galt den norwegischen Rohstoffen. Geplant war, einen „Europäischen Großwirtschaftsraumes“ unter deutscher Vorherrschaft zu schaffen. Sechs Wochen leistete Norwegen Widerstand, konnte der deutschen Kriegsmarine aber nicht standhalten. Im Jahr 1940 lebten etwa 2170 Menschen jüdischen Glaubens in Norwegen. Etwa ein Drittel wurde während der deutschen Okkupation in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und ermordet. Kinder deutsch-norwegischer Eltern wurden diskriminiert und teilweise misshandelt.


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