On A Sunday

Naturgewalt

Ein Sonntagmorgen im März. Die Wiesen sind schon grün, die Bäume tragen noch ihr Winterkleid. Nur vereinzelt gibt es schon ein paar Blüten. Es ist frisch und feucht.

Windschief sind die Stämme der Bäume, wild ihre Kronen. Stürme haben Äste brutal gebrochen. Auf dem Boden liegt noch abgerissenes Geäst.

Knight Fight

Der Kampf mit den Naturgewalten ist überstanden. Wer ist der Sieger?

Der Schrei

Manche haben die Winterstürme wohl nicht überstanden. Ihre Äste sind gebrochen. Von den Stämmen sind nur Reste übrig geblieben. Fast scheint der Baum zu schreien – wie in Edvard Munchs Bildern „Der Schrei“. Munch glaubte einen Schrei zu hören, der durch die Natur ging.

Guten Morgen

Ein Perspektivenwechsel: Aufrecht scheint er sich dem Baumkollegen im Hintergrund zuzuwenden und ihm einen „Guten Morgen“ zu wünschen. Dieser grüßt freundlich zurück und winkt.

Seine Majestät

Mächtig und erhaben inmitten von überwucherndem Brombeergestrüpp überblickt der Baum das Geschehen auf der Wiese unter ihm. Ein Schleier aus langen Ruten umhüllen seinen Stamm. Die Bäume rechts und links neigen sich ihm zu.

Ein Sonntag im März

Ich hatte mir eine neue Kamera gekauft, eine Nikon D 850. Eine Obstwiese in der Nähe bot wunderschöne Motive. Es war nicht mehr Winter, und noch nicht Frühling.

Die Bäume trieben noch nicht aus. Die Wiese sah aus, als wären immer wieder Stürme durchgefegt. Äste lagen auf dem Boden. Brombeeren überwucherten Bäume.

Es fast schon etwas unheimlich. Die Bäume schienen zu sprechen. Ich war nie wieder dort. Manchmal fahre ich mit dem Auto vorbei. Es ist immer noch ein wilder Ort.


Musik: Under Pressure von Michael Kobrin auf Pixabay

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